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“N21″ – come closer

Inklusorium

„Die umfassende, geschlossene Mauer, rechtwinklig, kreisförmig oder ellipsoid, fingiert den positiven Block. Sie übt Schutzfunktion in zweierlei Hinsicht aus. Sie schirmt die Innenwelt die störanfälligen Vorgänge des Betrachtens, Prüfens, Meditierens, Ruhens, Arbeitens von den Belästigungen der profanen Außenwelt ab. Aber die große Wand hält auch die konfliktreichen Begegnungen unterschiedlicher Formen und Gestalten auf dem begrenzten Terrain des Bauplatzes zusammen. Sie bewahrt sozusagen das innere Chaos von dem äußeren und umgekehrt.“

(Carlo Scarpa)

Naumburg an der Saale, eine mittelgroße Kleinstadt an der südlichen Spitze von Sachsen-Anhalt zwischen Halle, Leipzig, Erfurt, Weimar und Jena, am rechten Saale-Ufer gelegen. Eine Stadt mit Vergangenheit und Kultur. Kann man diese Stadt behutsam umbauen? Welche Rolle können die Bewohner in diese Transformationsprozess spielen?

Naumburg ist eine Stadt nach mittelalterlichem Vorbild. Im Zentrum eines Konglomerats von unterschiedliche alten Wohnungsbauepochen befindet sich die, noch in Teilen mit der originalen Stadtmauer umgebene, Altstadt. Das Zentrum der Altstadt bildet ein großer Marktplatz der vom Rathaus und der Bürgerkirche St. Wenzel flankiert wird. Bei einer Erkundung vor Ort kann man feststellen, dass einige Teile der Naumburger Altstadt von verlassene Wohnhäuser , Ruinen und verwahrloste Baulücken geprägt werden. Diese Orte sind aus mangelndem Interesse in Vergessenheit geraten. Die Bewohner oder auch die Besitzer dieser Orte kümmern sich nicht darum und bezeichnen sie als „Unorte“ der Stadt. Einzig die Natur versucht sich diese Bereiche zurück zu erobern.

Wie wäre es wenn man diesen Orten, im historischen Stadtbild von Naumburg, eine neue, vielleicht völlig unwirkliche Funktion zukommen ließe? – Sie inszeniert, wie andere kleine Welten?

Meine Konzeptidee, die auf persönlichen Eindrücken beruht, sieht es vor, die brachliegenden, verwahrlosten Flächen und Gebäude zu öffentlichen Lokationen werden zu lassen. Das generelle Problem dieser Orte besteht darin, dass die Menschen diese Stellen nicht einsehen/einschätzen können und sie damit aus dem Blick- und Gedankenfeld verschwinden. Meist sind die Baulücke mit Bretterzäunen gegen die Öffentlichkeit abgeschirmt und leer stehende Häuser mit Blechen gegen die Witterung geschützt, was auch der Verkehrssicherungspflicht der Eigentümer geschuldet ist. Mir geht es darum, die Bewohner von Naumburg diese Orte erleben lassen zu dürfen. Eine positive Umdeutung beginnt mit der Wertschätzung der Räume und der Entdeckung ihrer Qualitäten, denn jeder Ort oder auch „Unort“ besitzt eine eigene Identität. Ich möchte an diesen Stellen, mit noch unbekanntem Potential, Gelegenheiten schaffen, -öffentliche Ausstellungsräume und Aufenthaltsorte an denen Kunst, Kultur und Natur präsentiert werden können.

Schwimmende Quartiere

Master, Project, Thesis

“N21″ – Am Salztor

Master, Project

“N21″ – come closer

Master, Project

Baumeister Baulücke

Master, Project

Strukturelles Entwerfen

Master, Project

SW-Forschungslabor

Master, Photography

Freischwinger

Master, Object

Papp á la Papp

Master, Object

Metalworks No.2

Master, Object

Metalworks No.1

Master, Object
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