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Stadt zum Fluss

Ansatzpunkt für die Neuplanung am Moselufer bildet die bislang mangelhafte Anbindung des Quartiers an das Moselufer. Der Entwurf beinhaltet in erster Linie eine Wohnbebauung, sekundäre Elemente zur gewerblichen Nutzung, die sich durch Linearität und Ausrichtung in das Bebauungsbild integriert. Die Gebäude sind U-förmig mit Öffnung zum Moselufer angeordnet. Die neue Bebauung gliedert sich an Vorhandenes an, soll aber auch in einen Dialog treten mit historischen Gebäuden (Kunstakademie) sowie zum Moselufer leiten. Durch freie Sichtachsen  ist ein visueller Anschluss an die Altstadt gegeben. Die neuen Wohnbauten sind so angeordnet, dass ein öffentlicher, linearer Platz entsteht, der von vier Seiten zugänglich ist. Ein Durchgang zum Platz wird an der Aachener Straße geschaffen. Die Linearität des Platzes in Wasserrichtung spiegelt sich in der Gestaltung wieder. Lange Hochbeete flankieren einen Weg, der aus großformatigen, rötlichen Sandsteinplatten besteht und zur Mosel führt. Hier gelangt man über eine große Freitreppe auf das Niveau des Moselradweges. Ein exponierter Baukörper am Flussufer wird in Stützenbauweise erstellt und erinnert an die Typologie der Bodensee- oder Flusshäuser. Als zusätzlicher Kommunikationstreffpunkt ist hier Gastronomie angesiedelt, von der auch der Moselradwegtourismus profitiert. Die Materialauswahl steht im Kontext mit der vorhandenen Bebauung (Kunstakademie, Römerbrücke). Der übrige Platz ist mit Betonsteinpflaster versehen, welches man im Hof der Kunstakademie wiederfindet. Hier greift die Platzgestaltung optisch zum alten Bestand über und verhindert eine Abschottung zwischen Alt und Neu. Ein weiterer Platz, nutzbar als gemeinschaftliche Freifläche, entsteht im Norden des Grundstückes. Ein Großteil der geplanten Erdgeschosswohnungen ist ebenerdig zu erschließen. Ein großer dreigeschossiger Baukörper begrenzt den Platz an der Südseite und öffnet sich über einen Laubengang. Sein reflektierender Glasvorhang erzeugt ein vís-a-vís mit den anderen Gebäuden. Die einzelnen Wohneinheiten verfügen jeweils über private Loggien, die wie auch die Fenster durch hölzerne Schiebeelemente zu verschatten sind. Durch diese verschiebbaren Elemente entsteht eine ständig wechselnde Fassadengestaltung. Die Erdgeschoßwohnungen besitzen außerdem noch eine private Grünfläche, die 1m über dem Platzniveau liegt. Durch kleine Mauern sind die Gärten voneinander getrennt. Maueröffnungen lassen sich mit Schiebeelementen verschließen, um vor neugierigen Blicken zu schützen. Diese Mauern haben ebenfalls einen Bezug zur Stadt, denn dort trennen meist Mauern private und öffentliche Bereiche.

Schwimmende Quartiere

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“N21″ – come closer

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